Skispringen : Todesfall überschattet Continentalcup

Die italienische Skispringerin Simona Senoner ist am Freitag gestorben, nachdem sie am Donnerstag total entkräftet in ihrem Hotelzimmer gefunden worden war. Die Todesursache der 17-Jährigen steht noch nicht fest.

Der Todesfall der italienischen Skispringerin Simona Senoner hat den Continentalcup in Schonach überschattet. Die 17-jährige Studentin war am Donnerstag vollkommen entkräftet in ihrem Hotelzimmer gefunden worden und am Freitag in der Uniklinik Freiburg gestorben. Dies bestätigte die Polizei am Samstag.

Die Todesursache steht noch nicht fest. Eine Obduktion soll nun Klarheit bringen. Die Ermittlungen hat die Staatsanwaltschaft Konstanz übernommen. Sie will sich erst am Montag zu dem Fall äußern. Der Wettbewerb am Samstag wurde trotz des Todesfalles ausgetragen. Nach Angaben der Veranstalter sollte vor der Siegerehrung eine Gedenkminute eingelegt werden.

Senoner hatte ihre Sportlerkarriere als Langläuferin begonnen, war später jedoch zu den Skispringerinnen gewechselt. Bei der Junioren-WM 2008 in Zakopane belegte sie den zehnten Platz. Ihr bestes Ergebnis im Continentalcup erreichte die Südtirolerin 2009 mit einem 15. Rang in Toblach. (dpa)

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