Sport : Spandau 04 unterliegt Budapest Dritte Niederlage in der Euroleague mit 7:13

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Berlin - Über sein viertes Tor konnte sich Marko Savic nicht freuen. „Da war doch alles gegen uns gelaufen“, erklärte er die Szene, als er zwei Minuten vor Schluss ein Überzahlspiel für Spandau 04 erfolgreich abgeschlossen hatte und dennoch mit finsterem Blick zurückgeschwommen war. Am Ende der Euroleague-Begegnung zwischen dem deutschen Rekordmeister und Domino BHSE Budapest gab es mit 7:13 (3:3, 2:3, 0:2, 2:5) eine herbe Niederlage. Es war die dritte in der Hauptrundengruppe A für Spandau 04.

„Ich bin sehr enttäuscht, wir hatten den Gegner zwei Viertel lang ganz gut im Griff“, sagte Kapitän Marc Politze. „So ein tolles Wasserballfest hatten wir noch nie, leider konnten wir dafür den Fans nicht mit einem Erfolg danken.“ Vor 1553 Zuschauern boten die Gastgeber gegen den mit sieben Olympiasiegern antretenden Gegner zunächst eine Klasseleistung. Erik Bukowski und Savic erzielten die ersten Treffer, und Politze war zum 3:2 erfolgreich. „Da war viel Bewegung in unserem Spiel, Alexander Tchigir hielt super und die Deckung vor ihm agierte recht clever“, sagte Trainer Peter Röhle .

Erneut war es Politze, der im zweiten Abschnitt traf. Sein 4:3 und später das 5:6 durch Savic, der mit insgesamt vier Treffern erfolgreichste Spandauer, ließen Spandau alle Chancen. Nur, sie hätten nach dem Spielverlauf nicht zurückliegen dürfen. „In dieser Phase haben wir klare Möglichkeiten nicht zu Treffern genutzt“, kritisierte Röhle die entscheidende Phase. Hinzu kam Pech bei Holztreffern.

Das setzte sich noch gravierender im dritten Viertel fort. „Mit der Erfolgslosigkeit schwanden dann die Kräfte“, sagte Röhle. Das 5:8 war dann eine Vorentscheidung, der sich im letzten Abschnitt ein lockeres Spielchen durch die Budapester anschloss. Bis zum Endstand von 13:7 trafen für sie sieben Spieler, für Spandau nur drei. heit

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