Sport : Spanien gewinnt den Davis-Cup Verdasco holt dritten Punkt gegen Argentinien

Berlin - Auch ohne den verletzten Weltranglistenersten Rafael Nadal hat Spanien zum dritten Mal die Trophäe im Davis-Cup gewonnen. Das B-Team der Gäste feierte in einem packenden Endspiel in Mar del Plata einen überraschenden Erfolg gegen Gastgeber Argentinien. Den entscheidenden Punkt zum 3:1 holte am Sonntag im Duell der Ersatzspieler Fernando Verdasco mit einem 6:3, 6:7 (3:7), 4:6, 6:3, 6:1-Erfolg gegen Jose Acasuso. Verdasco ersetzte den am Eröffnungstag enttäuschenden David Ferrer, Acasuso kam auf dem schnellen Hartplatz für den verletzten Shootingstar Juan Martin del Potro zum Einsatz. Das letzte Einzel wurde nach der Entscheidung abgesagt.

10 000 Zuschauer in der Halle und 20 000 Fans vor der Leinwand am Strand erlebten nach einem Fünf-Satz-Thriller die dritte Pleite der Argentinier im dritten Davis-Cup-Finale. Auch wenn der Weltranglistenerste Nadal keinen aktiven Beitrag zum dritten Davis-Cup-Sieg nach 2000 und 2004 leisten konnte, unterstützte er sein Team aus der Ferne per SMS-Kurzmitteilungen und hielt telefonischen Kontakt zu den spanischen Betreuern. Auf Mauritius erholt sich Nadal von einer Sehnenentzündung im Knie. Nachdem er am Freitag während des ersten Einzels plötzlich keinen Fernsehempfang mehr hatte, rief er unentwegt die Betreuer an. „Ich war so nervös und habe immer ,Vamos España’ gerufen“, sagte Nadal dem Radiosender Cadena Ser. dpa

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