Sport : Sperre für van der Vaart, Ermittlungen gegen Demel

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Hamburg Dietmar Beiersdorfer empfindet das Urteil als „sehr hart“. Gleichwohl verzichtet der Hamburger SV auf einen Einspruch. „Wir akzeptieren die Strafe“, sagt der HSV-Sportchef. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat gestern den Hamburger Spielmacher Rafael van der Vaart für die nächsten drei Bundesliga-Begegnungen gesperrt. Zudem wurde der Holländer zu 10 000 Euro Geldstrafe verurteilt. Van der Vaart war nach dem Abpfiff der Partie am Samstag gegen den VfL Wolfsburg (0:1) in die wüsten Rangeleien auf dem Spielfeld verstrickt und hatte ebenso wie der Wolfsburger Maik Franz noch nachträglich die Rote Karte gesehen. Auch Franz wurde gesperrt – für zwei Spiele.

VfL-Trainer Holger Fach, der nach Spielende aufs Feld gestürmt war, wird für das nächste Punktspiel der Wolfsburger gegen Schalke 04 auf die Tribüne verbannt, auch er muss zudem eine Strafe von 10 000 Euro zahlen.

Gegen HSV-Abwehrspieler Guy Demel ermittelt zudem der DFB-Kontrollausschuss. Demel hatte nach dem Abpfiff Maik Franz mit einem Schienbeinschützer auf den Kopf geschlagen. Schiedsrichter Wolfgang Stark hatte die Szene nicht beobachtet, aber die Fernsehkameras wiesen Demel das Vergehen nach.

Der HSV wurde auch von der Uefa bestraft: Beim Uefa-Cup-Spiel bei ZSKA Sofia am Donnerstag darf HSV-Trainer Thomas Doll weder auf die Bank noch in die Kabine seiner Mannschaft. Doll hatte im Erstrundenspiel beim FC Kopenhagen wegen Verlassens der Coaching-Zone die Rote Karte gesehen. Tsp

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