Sport : Spiel ohne Pause

Die DFL sieht keinen Grund, im Fall Wildmoser einzugreifen

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Berlin (fmb). Die Deutsche FußballLiga (DFL), die Dachorganisation der deutschen Profivereine, sieht derzeit keinen Grund, im Zusammenhang mit dem Fall Wildmoser tätig zu werden. Thomas Summerer, der Justiziar der DFL, sagte dem Tagesspiegel: „Der Spielbetrieb von 1860 München ist nach dem derzeitigen Informationsstand nicht beeinträchtigt. Die Bestechungsvorwürfe gegen Herrn Wildmoser haben ja nichts mit der Bundesliga zu tun.“ Nur wenn der TSV 1860 München im Zusammenhang mit dem Stadionbau in München falsche Angaben im Lizenzantrag gemacht haben sollte, könnte ein Eingreifen der DFL nötig werden. „Aber momentan kann ich nicht sagen, ob der Bau im Antrag eine Rolle gespielt hat“, sagte Summerer. Die DFL habe aber ein Treffen mit der amtierenden Vereinsführung von 1860 München vereinbart. „Der Verein ist Lizenznehmer bei uns. Wir müssen uns um solch einen Klub kümmern, wenn es Probleme gibt.“ Wann genau das Treffen der DFL mit der im Moment operativ tätigen Klubspitze stattfindet, konnte Summerer nicht sagen. „Der genaue Termin wird kurzfristig festgelegt.“

Fritz Scherer, der frühere Präsident des FC Bayern München, ist bereit, weiter für die Stadion GmbH zu arbeiten, wenn dies erforderlich werde. Dies sagte Scherer dem Sportinformationsdienst. Scherer war in der vergangenen Woche als Geschäftsführer der Stadion GmbH „aus gesundheitlichen und persönlichen Gründen“ zurückgetreten. Er hatte nachdrücklich betont, dass dieser Rückzug nichts mit den Bestechungsvorwürfen zu tun hatte.

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