Sport : Spielervermittler handeln nach Ansicht der EU-Kommission wettbewerbswidrig

Die Regeln des Weltfußballverbandes Fifa für Spielervermittler sind nach Ansicht der EU-Kommission wettbewerbswidrig. Es sei daher ein Verfahren gegen den Verband eingeleitet worden, teilte ein Kommissionssprecher mit. Die Fifa-Regeln verhinderten, dass ausreichend qualifizierte Personen oder Unternehmen als Vermittler tätig werden können. Sollten sich die Bedenken der Kommission bestätigen, müsse die Fifa ihre Regeln ändern, erklärte Wettbewerbskommissar Mario Monti. Er wende sich nicht grundsätzlich gegen Berufsregeln für Spielervermittler, diese müssten aber verhältnismäßig sein und dürften nicht zu Diskriminierungen führen, fügte er hinzu. Die Fifa hat nun zwei Monate Zeit, zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen. Der Weltfußballverband will durch seine Regeln eine ausreichende fachliche Eignung der Vermittler und die Vorsorge vor Schadensersatzansprüchen gewährleisten.

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