Sport : Spielt der verletzte Rangers-Torhüter mit Spezialhandschuh?

Ein Haarriss im Handgelenk von Stefan Klos stürzt den schottischen Fußball-Rekordmeister Glasgow Rangers in ein Torwart-Dilemma. Der Einsatz des 28-Jährigen im Dritttrunden-Hinspiel des Uefa-Cups am Donnerstag (21.30 Uhr/live in der ARD) gegen seinen ehemaligen Klub Borussia Dortmund ist äußerst fraglich. Da der langzeitverletzte Lionel Charbonnier nicht zur Verfügung steht, der Finne Antti Niemi in der vergangenen Woche an Charlton Athletic ausgeliehen und Youngster Mark Brown (18) für den Europapokal nicht gemeldet wurde, baten die Rangers die Europäische Fußball-Union (Uefa) um Hilfe.

"Es gibt nur die Möglichkeit, Niemi kurzfristig zurückzuholen oder Brown nachzumelden", sagt Rangers-Boss David Murray. Der niederländische Trainer Dick Advoocat würde als eventuellen Klos-Ersatz am liebsten den erfahrenen Niemi (26) zwischen den Pfosten sehen. Doch die Regeln der Uefa sehen vor, dass ein Spieler zumindest drei Monate bei einem anderen Klub gewesen sein muss, bevor er erneut wechseln kann.

Inzwischen gibt es Spekulationen, nach denen Klos, der sich die Blessur im Training am vergangenen Freitag zugezogen hatte, mit einem Spezial-Handschuh doch auflaufen soll. Die schottischen Zeitungen wissen nur allzu gut, dass der gebürtige Dortmunder elf Monate nach seinem Wechsel auf die Insel auf das Duell mit seinen ehemaligen Kollegen brennt. Zudem habe Klos, so die Daily Mail, in seiner Zeit beim BVB auch schon mit einem gebrochenen Finger gespielt.

Bei den Dortmundern soll für den gesperrten Libero Stefan Reuter der Österreicher Wolfgang Feiersinger die Rolle des Abwehrchefs übernehmen. Darauf hat sich BVB-Trainer Michael Skibbe bereits festgelegt.

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