Spitzenspiel der Zweiten Liga : Düsseldorf gewinnt hochverdient gegen St. Pauli

Fortuna Düsseldorf hat die imposante Erfolgsserie fortgesetzt. Im Spitzenspiel der 2. Fußball-Bundesliga gewannen die Rheinländer am Montagabend hochverdient mit 3:1 (1:1) beim FC St. Pauli und blieben auch im 19. Pflichtspiel nacheinander unbesiegt.

Düsseldorfs Spieler feiern nach dem Spiel. Foto: dapd
Düsseldorfs Spieler feiern nach dem Spiel.Foto: dapd

Vor 24 487 Zuschauern im ausverkauften Millerntor-Stadion brachte Max Kruse (15. Minute) in der meist unterhaltsamen Partie die Gastgeber zwar in Führung, doch Kapitän Andreas Lambertz (45.+1/57.) und Maximilian Beister (76.) drehten den Spieß um. Die letzte Niederlage kassierten die Düsseldorfer am 18. März beim MSV Duisburg (0:1).

„Die zweite Halbzeit hat gezeigt, dass wir auch die großen Spiele gewinnen können“, sagte Torschütze Beister, der vom Hamburger SV an die Düsseldorfer ausgeliehen ist. „Das Ausgleichstor kam zum richtigen Zeitpunkt. Die zweite Halbzeit haben wir dann dominiert.“ Die Fortuna (25 Punkte) wehrte den Angriff der Hamburger auf den dritten Tabellenplatz ab. Die Hanseaten (22) blieben auf Rang vier. St. Paulis Markus Thorandt sah Gelb-Rot (68./wiederholtes Foulspiel).

Die Hamburger mussten auf Torjäger Marius Ebbers verzichten, der trotz eines gerade überstandenen grippalen Infekts nach dem Aufwärmen abwinkte. Dafür kam Neuzugang Petar Sliskovic zum ersten Einsatz von Beginn an. In dem umkämpften Spiel ging St. Pauli durch Kruses siebtes Saisontor in Führung. Allerdings hatte er Glück, da der scharfe Schuss Torwart Michael Ratajczak durch die Hände glitt. Mit dem Pausenpfiff traf Lambertz mit einem schönen Schuss zum 1:1.
Nach dem Wechsel traf zunächst Sebastian Schachten für die Hausherren nur den Pfosten (57.). Im Gegenzug machte es erneut der starke Lambertz besser und traf zum 2:1 für die Gäste. St. Pauli wankte in Unterzahl und hatte es Keeper Philipp Tschauner zu verdanken, dass es noch im Spiel blieb. Mit der Hereinnahme des Offensiv-Trios Hennings/Saglik/Schindler setzte Coach André Schubert alles auf eine Karte, doch nach Beisters Treffer war die Niederlage besiegelt. (dpa)

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