Sport : Spitzenspiel gegen Dortmund im ausverkauften Volksparkstadion

Der Hamburger SV fühlt sich reif für den Machtwechsel. Mit einem Sieg über Spitzenreiter Borussia Dortmund will der Tabellenzweite heute selbst das Kommando in der Fußball-Bundesliga übernehmen. Frank Pagelsdorf verspricht den Zuschauern im Volksparkstadion und an den Fernsehschirmen (Premiere, live ab 15.30 Uhr) ein Fest des Offensivfußballs. "Beide Mannschaften spielen mit drei Stürmern. Wir können uns auf sehr viele Torchancen einstellen", so der HSV-Trainer.

"An der Tabellenspitze zu stehen, das wäre schon eine Auszeichnung für eine Mannschaft", meinte Pagelsdorf. Meisterschaftsambitionen hegen die Hamburger jedoch nicht, erklärte Team-Manager Bernd Wehmeyer, aber "unser Ziel ist die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb". Es darf natürlich auch die Champions Legaue sein. Der HSV freut sich heute zunächst mal über die Rekordeinnahme von rund 2,5 Millionen Mark, die durch das erstmals mit 52 000 Zuschauern ausverkaufte neue Volksparkstadion in die Vereinskassen fließen. In der alten Arena, die nicht über lukrative Logen und Komfortplätze verfügte, war nur die Hälfte an Einnahmen möglich.

Bei Borussia Dortmund ist der Motor in den vergangenen Wochen etwas ins Stottern geraten. Einschließlich der Schlappe im DFB-Pokal bei den Stuttgarter Kickers gab es in fünf Spielen nur einen einzigen Sieg, dafür aber drei Niederlagen. Nach dem 1:1 in der Champions League gegen Feyenoord Rotterdam wähnen sich die Westfalen aber wieder auf dem aufsteigenden Ast. "Wir haben uns wieder gefunden. Deshalb werden wir aus Hamburg auch als Tabellenführer abreisen", schwor Andreas Möller.

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