Sponsorenproblem : 1. FC Union: Ärger mit ISP hält an

Trotz der von beiden Seiten bestätigten Trennung vom 24. August hat Fußball-Zweitligist 1. FC Union mit seinem früheren Hauptsponsor ISP weiterhin Probleme.

Matthias Koch

In einem Zeitungsinterview reagierte ISP-Geschäftsführer Dieter Fietz auf Vorwürfe von Unions Präsidenten. Dirk Zingler hatte ausstehende Zahlungen der ISP als Hauptkündigungsgrund genannt. Laut Fietz habe es aber nie Mahnungen oder Fristsetzungen von Union gegeben. „Sollte Union dies weiter behaupten, behält sich Dieter Fietz eine Strafanzeige vor“, sagte ISP-Sprecher Ralf Grengel.

Strittig scheint, ob die Kündigung vor Gericht standhält. Die ISP meint, ihre Zahlungen an Union mit Absicht eingestellt zu haben, weil sich Union nicht an Vereinbarungen gehalten habe. ISP verweist auf Zusagen Unions, nach denen das Unternehmen 50 Prozent der Anteile der Stadionbetriebsgesellschaft erwerben sollte. Der Klub wollte sich gestern nicht äußern.

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