• Sport-Nachrichten: Arsenal wird zur Kasse gebeten / Calmund will kürzer treten u.a.

Sport : Sport-Nachrichten: Arsenal wird zur Kasse gebeten / Calmund will kürzer treten u.a.

Arsenal wird zur Kasse gebeten

Arsenal London, nächster Gegner von Bayern München in der Champions League, muss umgerechnet knapp 90 000 Mark Strafe an den englischen Fußball-Verband FA bezahlen. Grund: Beim hart umkämpften 0:1 im Premier-League-Spiel gegen Leeds United am Sonntag waren sieben Spieler verwarnt worden. "Wenn in einem Spiel mehr als fünf Akteure einer Mannschaft verwarnt werden, gibt es eine Strafe, so auch bei Arsenal", bestätigte FA-Sprecher Adrian Bevington. Zudem will die FA weitere Untersuchungen gegen den derzeitigen Tabellenzweiten einleiten. Angeblich sollen einige Arsenal-Spieler Schiedsrichter Dermot Gallagher nach der Partie angegriffen haben.

Calmund will kürzer treten

Manager Reiner Calmund von Bayer Leverkusen, dem Tabellenführer der Fußball-Bundesliga, will künftig kürzer treten. Er sei nicht amtsmüde, aber in der Sache Christoph Daum seien viele freundschaftliche Verhältnisse zerstört worden, sagte Calmund nach dem 4:2-Sieg gegen den 1. FC Kaiserslautern. Vor allem in TV-Studios wird man den 52-Jährigen nach eigener Aussage weniger bis kaum mehr antreffen.

Milan zeigt Interesse an Agostino

Paul Agostino, Torjäger vom Fußball-Bundesligisten 1860 München, hat mit seinen Toren offenbar den AC Mailand auf sich aufmerksam gemacht. Ein Vertreter des italienischen Klubs soll den Australier am Sonntagabend beim Bundesliga-Derby gegen Unterhaching (0:2) beobachtet haben. 1860-Präsident Karl-Heinz Wildmoser winkte jedoch ab: Man werde den 25-Jährigen auf keinen Fall ziehen lassen, "nicht mal für 100 Millionen Mark". Agostino, der in der Bundesliga bereits neun Tore für die Münchner erzielt hat, besitzt neben dem australischen auch einen italienischen Pass.

Rückkampf geplant

Mit einem Rückkampf zwischen Box-Schwergewichts-Europameister Witali Klitschko aus der Ukraine und Timo Hoffmann (Köln) ist - laut Hoffmanns Manager Wilfried Sauerland - bereits im Herbst 2001 zu rechnen. "Timo wird mit hoher Wahrscheinlichkeit offizieller Herausforderer von Klitschko", erklärte Sauerland. Im Kampf um den vakanten EM-Titel hatte Klitschko am vorigen Wochenende in Hannover Hoffmann klar nach Punkten besiegt.

Yeboah-Interview als Beweis

Im Prozess wegen Steuerhinterziehung wurde am 17. Verhandlungstag die Glaubwürdigkeit des Hauptangeklagten Anthony Yeboah vom Fußball-Bundesligisten Hamburger SV angezweifelt. Die Verteidiger der Mitangeklagten Bernd Hölzenbein und Wolfgang Knispel erklärten, dass der Ghanaer besser deutsch spreche, als er es glauben machen wolle. Beweis sei ein TV-Interview des Stürmers vom Wochenende. Yeboah hatte vor dem Landgericht Frankfurt (Main) angegeben, nicht ausreichend deutsch zu sprechen. Der Verlauf des Prozesses wird ihm von einem Dolmetscher übersetzt. Ein Urteil wird für den 19. Dezember erwartet.

0 Kommentare

Neuester Kommentar