Sport : Sportnachrichten: Rund ums Doping

Gremium befindet über Epo-Tests Ein Experten-Gremium des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) wird nach einer zweitägigen Sitzung heute in Lausanne darüber befinden, ob es bei den Sommerspielen in Sydney Tests auf das Blutdoping-Mittel Erythropoietin (Epo) geben soll. Dabei geht es nicht nur um eine verlässliche Methode zur Aufspürung des Hormons. Sicher gestellt werden muss auch die Umsetzung des Testverfahrens. Derweil soll der Diebstahl von 1000 mit Epo gefüllten Spritzen aus einem australischen Krankenhaus nichts mit den Spielen zu tun haben.

Dänen befürchten "Gen-Doping"

Experten in Dänemark warnen vor einer Welle von nicht nachweisbarem Doping durch Genmanipulation. Der Chef der Fachkommission "Anti-Doping Dänemark", Bengt Saltin, meinte, man müsse nach erfolgreichen Tierversuchen mit Muskelwachstum und zu veränderter Blutzusammensetzung durch künstliche Genveränderung in etwa zwei Jahren mit "Gen-Doping" bei Sportlern rechnen. Saltin verwies auf die Verdoppelung der Muskelmasse bei der genetisch manipulierten belgischen Zuchtkuh "Belgian Blue". Bei Affen sei es Wissenschaftlern geglückt, genetisch die Produktion von Epo in Gang zu setzen.

Athleten-Tod bei Jiu-Jitsu-WM

Der Tod eines Athleten überschattet die Jiu-Jitsu-WM in Rio de Janeiro. Der einheimische Kämpfer Jean Magalhaes starb nur zwei Minuten nach Beginn seines ersten Kampfes an Herzinfarkt. Ärzte und Freunde von Magalhaes teilten mit, der Kämpfer sei mit einem unerlaubten Vitamin-Präparat, das normalerweise nur Pferden verabreicht wird, in die Wettkämpfe gegangen.

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