Spyker : Winkelhock darf am Nürburgring fahren

Der 27-jährige Deutsche gibt am Sonntag auf dem Nürburgring sein Debüt in der Formel.

BerlinAm Mittwoch hatte Markus Winkelhock Gewissheit. Tagelang hatte er gehofft, den Platz des entlassenen Niederländers Christijan Albers bei Spyker einnehmen zu dürfen. Am frühen Nachmittag gab der Rennstall schließlich bekannt, dass der 27-jährige Deutsche am Sonntag auf dem Nürburgring sein Debüt in der Formel 1 geben wird. „Ein Traum wird wahr“, sagte Winkelhock. „In Deutschland mein erstes Rennen zu fahren, ist absolut perfekt und etwas ganz Besonderes.“ Der Berglen-Steinacher wird neben Adrian Sutil der zweite deutsche Fahrer bei Spyker und der fünfte insgesamt am Nürburgring sein.

Der Sohn des 1985 tödlich verunglückten Manfred Winkelhock wäre als Testfahrer des Teams eigentlich die logische Wahl für das freie Cockpit gewesen, doch fehlende Sponsorenmillionen ließen Teamchef Colin Kolles zögern und andere Piloten mit höherer Mitgift in Erwägung ziehen. Erst als Winkelhocks Management in aller Schnelle neue Sponsoren akquirierte, wurde der Weg frei. „Es ist schön, dass ich Markus für seine Geduld und Loyalität belohnen kann“, sagte Kolles.

Für Winkelhock, der zuletzt in der DTM Tourenwagen fuhr, ist die Formel 1 „ein Sprung ins lauwarme Wasser. Die Umstellung von der DTM ist natürlich sehr groß.“ Er sollte sich nicht zu sehr umgewöhnen: Sein Vertrag gilt vorerst nur für ein Rennen. „Ich werde versuchen, das Beste daraus zu machen.“ Tsp

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