ST. PAULI GEGEN ROSTOCK : Angst vor Gewalt

Im Vorfeld des Zweitliga-Spiels zwischen Hansa Rostock und dem FC St. Pauli am heutigen Sonntag (13.30 Uhr/Sky) ging es wie immer um die Sicherheit. Die Angst vor Gewalt ist groß nach den Zusammenstößten verfeindeter Fangruppen beim Hinspiel in Rostock am 2. November 2009, als 23 Randalierer in Gewahrsam genommen und 27 Polizisten verletzt wurden. Nach Rücksprache mit dem FC St. Pauli hatte die Polizei deshalb vor dem heutigen Spiel verfügt, dass lediglich 500 personalisierte Sitzplatzkarten an Rostock gehen sollten. Hansa gab nach einer Gesprächsrunde mit Fan-Vertretern seinen Verzicht auf die 500 Sitzplatzkarten bekannt. Dennoch ist zu befürchten, dass es rund um das Spiel am Millerntor nicht friedlich bleiben wird. Offenbar gewaltbereite Rostocker Anhänger haben im Internet dazu aufgefordert, auch ohne Eintrittskarten nach Hamburg zu reisen. Auf dem großen Jahrmarkt direkt neben dem Stadion solle für „Spuk unter dem Riesenrad“ gesorgt werden, hieß es. Ralf Meyer, Pressesprecher der Hamburger Polizei, erklärte, dass die Polizei mit einem Großaufgebot rund um das Stadion vertreten sein werde.

Sportlich ist die Begegnung ebenfalls von Bedeutung: St. Pauli hat sich gerade den Aufstieg als Ziel gesetzt, Rostock kämpft gegen den Abstieg. dpa

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