Sport : St. Pauli - Schalke: Schalker Freude leicht getrübt

Der Kraftaufwand war gering, die Freude über den Sieg getrübt. Da hatte Vizemeister Schalke 04 beim Aufsteiger FC St. Pauli mühelos 2:0 (1:0) gewonnen und sich für die Champions League warmgespielt, doch bitter für die Mannschaft, dass Sven Kmetsch schwer verletzt ausschied. Er war beim Führungstor in eine Werbebande gerutscht. Mit blutender Hand wurde der 31-Jährige ausgewechselt und ins Krankenhaus gebracht. "Es sieht so aus, als seien Sehne und Muskel durchtrennt", erklärte Schalke-Trainer Huub Stevens hinterher. Kmetsch fällt damit wohl am Dienstag bei Schalkes Champions-League-Premiere gegen Panathinaikos Athen aus.

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Bundesliga-Tippspiel: Das interaktive Fußball-Toto von meinberlin.de "Es tut mir wahnsinnig Leid. Das ist hier noch nie passiert", sagte St. Paulis Manager Stephan Beutel zu dem Unfall und kündigte an, die dicht am Spielfeldrand stehenden Werbetafeln überprüfen zu lassen.

"Es war kein berauschendes Spiel, aber mehr brauchten wir nicht zeigen", brachte Huub Steevens das trostlose Geschehen im Hamburger Schmuddelwetter auf den Punkt. Der überragende Victor Agali bescherte den Gästen vor 20 725 Zuschauern im ausverkauften Stadion am Millerntor durch seine Saisontore Nummer zwei und drei den ersten Auswärtssieg der neuen Saison. St. Pauli rutschte durch die Niederlage ans Tabellenende. "Wir werden nie aufgeben und es immer wieder probieren", versprach St. Paulis Profi Holger Stanislawski.

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