Sport : Staatsschutz ermittelt gegen Leipziger Fans

Matthias Koch

Berlin - Etwa 45 Anhänger des Fußball- Siebtligisten 1. FC Lok Leipzig haben sich am Wochenende beim sächsischen Landespokalspiel der A-Jugend zwischen Lok Leipzig und dem Lokalrivalen Sachsen Leipzig (0:1) zu einem lebendigen Hakenkreuz formiert. Die zumeist jugendlichen Anhänger wurden zuvor wegen des Abbrennens von Feuerwerkskörpern von der Holztribüne im Bruno-Plache-Stadion verwiesen. Die Aktion der so genannten Ultras, die erst jetzt bekannt wurde, fand zunächst unbemerkt von Spielern und den meisten Fans statt. Allerdings fotografierte ein Stadionbesucher die Aktion und erstattete Anzeige. Das Foto liegt dem Tagesspiegel vor. Seit Montag ermitteln Staatsschutz und Kriminalpolizei wegen des Tragens und Zeigens verfassungsfeindlicher Symbole. Steffen Kubald, Vorsitzender des 1. FC Lok, distanzierte sich: „Bis zur Klärung der Vorwürfe haben wir die Ultra-Gruppierung mit Hausverbot belegt.“ mko

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