Sport : Stadion-Affäre: Geldstrafe für Rudi Assauer

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Essen - Rudi Assauer, ehemaliger Manager des Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04, und Schalke-Geschäftsführer Peter Peters müssen im Zusammenhang mit dem Verkauf des Parkstadions in Gelsenkirchen Geldbußen zahlen. In beiden Fällen ging es um den Verdacht der Bilanzfälschung. Gegen Assauer wurde eine Buße von 35 000 Euro ausgesprochen, Peters soll 25 000 Euro zahlen. Das teilte die Staatsanwaltschaft Essen mit. Sollten die Beschuldigten die Auflagen erfüllen, werde das Verfahren eingestellt. Gegen Assauer und Peters als Geschäftsführer der Parkstadion-Verwaltungsgesellschaft hatte sich „ein hinreichender Tatverdacht wegen unrichtiger Darstellung von Bilanzen“ ergeben, teilte die Strafverfolgungsbehörde weiter mit. Assauer war im Mai 2006 bei den Schalkern zurückgetreten. Die auf dem Grundstück des Parkstadions stehende Tribüne wurde mit einem Wert von rund 6,6 Millionen Euro zu einem Zeitpunkt in die Bilanz der Gesellschaft aufgenommen, als bereits ihr Abriss begonnen hatte.

Die Staatsanwaltschaft hatte wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung und der unrichtigen Darstellung von Bilanzen ermittelt. Der Verdacht der Steuerhinterziehung konnte durch die Ermittlungen nicht erhärtet werden, so dass dieses Verfahren „mangels hinreichenden Tatverdachts“ eingestellt wurde. dpa

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