Sport : Stadion sucht Namen

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Trotz des sportlichen Erfolgs gibt es beim VfB Stuttgart einen Streitpunkt: die Namensrechte fürs Stadion am Neckar. Das heißt schon lange nicht mehr Neckarstadion, sondern Gottlieb-Daimler-Stadion, was auf einen Vertrag von 1992 – dem letzten Meisterjahr des VfB – zurückgeht. Damals zahlte Mercedes zehn Millionen Mark. Ein Schnäppchen unter heutigen Gesichtspunkten. Was noch schlimmer war: Es wurde keine Frist vereinbart. Jetzt gibt es einen Kampf ums Namensrecht. Der Energie-Konzern EnBW ließ in einer Studie prüfen, ob denn etwa die Bevölkerung den Namen „EnBW-Arena“ lieb gewinnen könnte. Die VfB-Oberen ärgerte, wie die „Stuttgarter-Nachrichten“ schreiben, „dass die Mercedes-Niederlassung in Bremen“ mehr Geld in Werder stecke, als es der Konzern in Stuttgart tue. Dazu gibt es keine offiziellen Statements aus der Klubzentrale. Doch dem VfB könnte zu Gute kommen, dass bald umgebaut wird. Aus dem Noch-Daimler-Stadion soll eine reine Fußballarena werden. Die Entscheidung des Gemeinderates steht noch aus. Im Erfolgsfall aber könnte wohl auch der unbefristete Vertrag von 1992 enden. Oliver Trust

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