Stadionfest : Istaf soll dopingfrei bleiben

Nach den jüngsten Doping-Verdachtsfällen haben die Veranstalter die Verhandlungen mit den US-Sportlern Justin Gatlin und Marion Jones abgebrochen. Dafür kommen die deutschen Spitzenathleten Franka Dietzsch und Nils Schumann.

Berlin - Das 65. Internationale Stadionfest am 3. September in Berlin stößt nach Angaben der Veranstalter auf großes Publikumsinteresse. Bislang seien mehr als 24.000 Karten verkauft worden, sagte der geschäftsführende Gesellschafter der DKB-Istaf/LVG GmbH, Gerhard Janetzky. Damit sei das Niveau des Vorjahres erreicht. Besonders erfolgreich sei das «Sommer-Spezial», ein Zweier-Ticket zum Einzelpreis, das noch bis zum 20. August angeboten werde.

Bei den Leichtathletik-Europameisterschaften vom 7. bis 13. August in Göteborg werde versucht, kurzfristig so viele frisch gekürte Medaillenträger für das Stadionfest zu gewinnen wie nur möglich. Für die Zusatzdisziplinen Diskuswurf und 800 Meter seien bereits Franka Dietzsch und Nils Schumann verpflichtet worden, sagte Janetzky.

Angesichts mehrerer Dopingzwischenfälle in jüngster Vergangenheit wolle das DKB-Istaf den Kampf gegen Doping verstärken und seine Kontrollen «qualitativ und quantitativ ausweiten», kündigte Janetzky an. Die Verhandlungen mit den unter Dopingverdacht stehenden US-Sportlern Justin Gatlin und Marion Jones über eine mögliche Teilnahme am Stadionfest seien abgebrochen worden. In Berlin habe es bislang keine positive Dopingprobe gegeben, betonte Janetzky. Dabei solle es auch bleiben.

Beim Internationalen Stadionfest in Berlin treffen Athleten der Weltspitze und Europameister mit der deutschen Leichtathletik-Elite zusammen. Sie kämpfen um den Jackpot der IAAF Golden League, der in diesem Jahr mit einer Million US-Dollar in Gold gefüllt ist. (tso/ddp)

0 Kommentare

Neuester Kommentar