Sport : Stadtreinigung neuer Sponsor des 1. FC Union Berlin

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Die Berliner Stadtreinigung (BSR) ist neuer Trikot-Sponsor des 1. FC Union Berlin. Der Kooperation läuft zunächst bis zum Ende des Spielsaison 1999/2000. Ob der Vertrag danach verlängert wird, hängt davon ab, ob der Fußball-Regionalligist die von der BSR hoch gelegte Latte für die kommende Spielzeit überspringen wird. "Ziel ist der Aufstieg in die 2. Bundesliga", sagte BSR-Vorstand Arnold W. Guski bei der Präsentation des neuen Sponsors am Donnerstag. So selbstbewusst hatte Union-Präsident Heiner Bertram das bisher nie formuliert. Die Spieler werden also kräftig powern müssen in der kommenden Saison, denn nur "im allerbesten Fall zahlen wir 300 000 Mark", sagte Guski. Wie viel Geld fließt, wenn es nicht so gut mit der Mannschaft um den bulgarischen Trainer Georgi Wassilew laufen sollte, wollte er nicht verraten.

Union-Präsident Bertram zeigte sich "tief beeindruckt und außerordentlich dankbar" angesichts des neuen Geldgebers. Der 1. FC habe es offensichtlich geschafft zu zeigen, "dass hier sorgfältig und sauber gearbeitet wird." Schließlich habe der Verein eine "Odyssee" hinter sich, sagte Bertram in Erinnerung an noch nicht allzu weit zurückliegende Zeiten, als den Regionalligisten millionenschwere Schulden drückten. Dem Engagement des Münchner Filmrechte-Händlers Michael Kölmel ("Kinowelt") ist es zu verdanken, dass der Verein im vergangenen Jahr endlich in die schwarzen Zahlen rutschte. Dem neuen Sponsor BSR (Motto: "Wir bringen das in Ordnung") versprach Union-Präsident Bertram: "Wir werden sie nicht enttäuschen." Beim Auftakt-Spiel gegen Rot-Weiß Erfurt am kommenden Sonnabend kann sein Team das zum ersten Mal beweisen. Zur Probe. Das neue Trikot mit dem leuchtend orangen BSR-Logo bleibt vorerst im Schrank.

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