Sport : Städte: Leinwände fürs Volk

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In München werden zehntausende Fans die WMSpiele auf einer Leinwand im hügligen Olympiapark sehen, in Kaiserslautern auf dem alten Marktplatz, und in Hamburg steht die Leinwand nur wenige Meter entfernt von der Reeperbahn.

Nur in der Hauptstadt laufen die Vorbereitungen bisweilen schleppend, wenn es um das WM-Fanfest geht. Eine 60 Quadratmeter große Leinwand wird im Spreebogenpark stehen. Doch das Areal ist nicht optimal. Polizisten sorgen sich um die Sicherheit des Regierungsviertels und fürchten, dass „Fans besoffen in die Spree fallen“. Daher wollen Sicherheitskräfte kein Vollbier vor Leinwänden ausschenken lassen. Ob nach der Vorrunde eine weitere Videowand auf der Straße des 17. Juni errichtet wird, ist unklar. Diese Woche will der Senat darüber entscheiden. Denn bald treffen sich die WM-Städte in Hannover, um mit vier Sponsoren über das Konzept der Fanfeste zu reden.

Etwa 600 000 Euro zahlen die Unternehmen pro Stadt. Diese besorgen dafür Bühnen, Technik und eine Leinwand. In Hannover wird der Waterlooplatz genutzt, neben den Tribünen des WM-Stadions. Bei der Anfahrt werde es eng, gibt Hannovers WM-Koordinator Klaus Timaeus zu: „Aber nur so können alle gemeinsam ,Tor!’ rufen – die Fans im Stadion, und die vor der Leinwand.“ AG

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