Sport : Stans Ding

Als Libuda Schottland stoppte

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Es war der 22. Oktober 1969. Nur noch elf Minuten waren im Hamburger Volksparkstadion beim Duell Deutschlands mit den Schotten zu spielen. Nach einem Steilpass stürmte Reinhard Libuda auf das gegnerische Tor zu, zog ab – und Harriot im Tor der Schotten war geschlagen. „Als ich mit dem linken Fuß losknallte, wusste ich: Das Ding sitzt“, sagte der Schalker später.

Nach dem Ding, dem Tor zum 3:2, versuchten es die Schotten noch mit Überhärte, Gemmel wurde nach einem Foul an Haller vom Platz gestellt. Es blieb beim 3:2 der deutschen FußballNationalmannschaft gegen Schottland. Libuda und seine Mannschaftskameraden wie Beckenbauer, Vogts und Gerd Müller waren für die Weltmeisterschaft in Mexiko qualifiziert.

Reinhard Libuda, wegen der Englands Fußballlegende Stanley Matthews ähnlichen Spielweise „Stan“ genannt, starb 1996 im Alter von 52 Jahren an einem Schlaganfall. –cc–

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