Start-Ziel-Sieg in Melsungen : Füchse gewinnen 31:25

Die Füchse begannen in der Kasseler Rothenbach-Halle am Samstagabend mit genau der richtigen Einstellung, um den selbstbewussten Gegner sofort in die Schranken zu weisen: Sie gingen schnell mit 5:0 in Führung, am Ende gewannen die Berliner 31:25 (18:12).

Kassel - Am Mittwoch hatten die Spieler der MT Melsungen noch gejubelt: Der Handball-Bundesligist hatte den Tabellenvierten aus Göttingen besiegt und ging durch dieses Erfolgserlebnis eigentlich gestärkt in das Heimspiel gegen die Füchse Berlin. Doch die Gästemannschaft von Trainer Dagur Sigurdsson begann in der Kasseler Rothenbach-Halle am Samstagabend mit genau der richtigen Einstellung, um den selbstbewussten Gegner sofort in die Schranken zu weisen: Die Füchse gingen schnell mit 5:0 in Führung, am Ende gewannen die Berliner 31:25 (18:12).

Konrad Wilczynski, mit acht Toren am Ende bester Werfer der Berliner, erzielte die ersten beiden Treffer für die Füchse, zwei Tore von Torsten Laen und eines von Sebastian Schneider ließen die Führung schnell weiter anwachsen, ehe der Heimmannschaft das erste eigene Tor gelang. Beim Stand von 1:7 verlangte der Melsunger Trainer Ryan Zinglersen eine Auszeit, um seine Spieler wachzurütteln. In der Folge konnte sein Team auf 4:8 und 6:10 verkürzen, näher als auf vier Tore ließen die Füchse Melsungen aber nicht herankommen. Erst kurz vor der Pause konnten die Gastgeber durch drei Tore hintereinander von Nenad Vuckovic abermals kurzzeitig auf 12:16 verkürzen, Laen und Wilczynski verschafften den Füchsen aber wieder ein beruhigendes Polster von sechs Toren. Bei den Melsungern machte sich das Fehlen des wichtigsten Torschützen Savas Karipidis, der verletzt ausfiel, schmerzhaft bemerkbar.

Nach der Halbzeitpause trugen auch die zuletzt schwachen und in der Kritik stehenden Mark Bult und Kjetil Strand von den Halbpositionen mit Toren dazu bei, dass die Füchse Melsungen stets auf Distanz halten konnten. Spätestens als Sebastian Schneider neuneinhalb Minuten vor dem Ende mit seinem fünften Tor des Abends das 28:20 für die Berliner erzielte, war das Spiel endgültig entschieden. Tsp

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