Statt Thomas Schneider : Lukas Podolski sollte Co-Trainer werden!

Joachim Löws Assistent sollte ihn nicht auch noch doppeln und ein Typ für die Nivea-Werbung sein. Thomas Schneider ist aber so. Es gäbe eine Alternative. Ein Kommentar.

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Thomas Schneider (links) und Lukas Podolski (rechts).
Thomas Schneider (links) und Lukas Podolski (rechts).Foto: dpa

Nehmen wir mal den Bundespräsidenten. Wenn der erfolgreich sein will, nimmt er sich als Assistenten, sprich Staatssekretär, am besten einen, der ihn ergänzt, nicht doppelt. Also: Ist der BuPrä innenpolitisch stark, sollte der Staatssekretär außenpolitisch versiert sein. Kommt der Präsident von der Sparkasse, sollte der Staatssekretär nicht auch daher kommen. Das zeigt der Fall Horst Köhler. Wir erinnern uns: Als der keinen Staatssekretär mehr hatte, der Außenpolitiker war, ging's schief.

Was lehrt uns das jetzt für den Bundestrainer? Genau: Joachim Löws Assistent sollte ihn nicht auch noch doppeln. Sollte vielleicht nicht auch noch ein Typ für die Nivea-Werbung sein. Thomas Schneider ist aber so. Und nur weil er vom VfB Stuttgart kommt, ist das noch kein Ausweis für Qualität. Oder glaubt jemand, dass Schneider der Stratege im Team ist? Seine Antworten jetzt bei der Pressekonferenz als Löw-Ersatz waren so nichtssagend - die klangen ja beinahe wie von Oliver Bierhoff. Und der ist doch der DFB-Chefdiplomat.

Von wegen Maskottchen - Respekt bitte!

Nein, an der Stelle könnte La Mannschaft schon einen verkraften, der ein richtiger Typ ist. So einen wie Roy Keane bei den Iren, Nationalspieler gewesen, ein bisschen rüpelig, einer, der kein Blatt vor den Mund nimmt, ein Mann des Volkes. Der den Trainer auch mal raushaut, wenn es eng wird. Und der Team anhaut, wenn es noch enger wird. Aber halt: Vielleicht hat Löw genau so einen ja schon. Wenn man es recht bedenkt: Der Mann, der alles das bietet und noch mehr, heißt - Lukas Podolski!

Von wegen Maskottchen. Ein wenig mehr Respekt, bitte. Er ist Löws eigentlicher Assistent. Einer, der den Trainer in Schutz nimmt, wenn was in die Hose geht. So einen braucht jeder, ob Bundespräsident oder Bundestrainer.

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