STEILPASS Inland : Gutes tun beim Austrudeln Lars Spannlage sieht für den

FC Bayern eine einmalige Gelegenheit.

Souveräne Siege, tolle Titel und fette Profite reichen heutzutage schon lange nicht mehr. Auch Fußballklubs müssen sich gesellschaftlich engagieren, anders können sie die horrenden Spielergehälter gegenüber ihren Fans nicht mehr rechtfertigen: „Corporate Social Responsibility“ lautet das Zauberwort. Meister Bayern bietet sich daher die einmalige Gelegenheit, das Austrudeln in der Liga dafür zu nutzen, öffentlichkeitswirksam Gutes zu tun. Die Stammspieler können Wochenende für Wochenende geschont werden.

Der in dieser Saison kaum geprüfte Torhüter Manuel Neuer beispielsweise wird in den kommenden Wochen eine Vortragsreise im Auftrag der Bundesagentur für Arbeit unternehmen. Titel seines Referats: „Zufriedenheit trotz Unterbeschäftigung – der neue dritte Weg?“ Stürmer Mario Gomez wird in Seniorenheimen hospitieren, um sich mit den Pflegekräften über die Gefahren von Bewegungsmangel und Wundliegen auszutauschen. Noch nicht offiziell bestätigt ist eine Anfrage vom Auswärtigen Amt. Demnach soll der für sein diplomatisches Geschick bekannte Kapitän Philipp Lahm im Auftrag der Bundesregierung nach Nordkorea reisen, für ein Gespräch auf Augenhöhe mit Diktator Kim Jong Un.

Ein ehrenamtliches Engagement von Arjen Robben in der Kinder-Verkehrsschule ist hingegen gescheitert. Der Niederländer konnte sich trotz beharrlicher Überredungsversuche der Erzieherinnen nicht von seiner Marotte trennen, immer rechts zu blinken und dann doch links abzubiegen. Robben wird also aller Voraussicht nach am Samstag gegen den 1. FC Nürnberg doch für den FC Bayern auflaufen. Vermutlich auf rechts.

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