Sport : Steuers Paar liegt auf Rang sieben

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Turin - Die Chemnitzer Senkrechtstarter Aljona Sawtschenko/Robin Szolkowy sind mit einer ordentlichen, aber nicht fehlerfreien Kurzkür in den olympischen Eiskunstlauf-Wettbewerb gestartet. Die Europameisterschaftszweiten, die in den vergangenen zwei Wochen wegen des Medienrummels um ihren Stasi-belasteten Trainer Ingo Steuer nur eingeschränkt trainieren konnten, belegten am Samstag in der Palavela-Halle von Turin im Kurzprogramm den siebten Platz. Unter die 7000 Zuschauer hatte sich auch Bundespräsident Horst Köhler gemischt.

„Was die beiden heute geleistet haben, ist nach all dem in den letzten Wochen eine tolle Leistung. Wir versuchen anzugreifen“, kündigte Steuer für die Kür am Montag an. „Die letzten zwei, drei Wochen waren extrem für uns. Es war sehr schwer, sich vorzubereiten“, sagte Szolkowy, und seine Partnerin fügte hinzu: „Ich kämpfe bis zum Ende.“

In Führung gingen die Doppel-Weltmeister Tatjana Totmianina/Maxim Marinin (68,64 Punkte) aus Russland. Vor der entscheidenden Kür belegen die Chemnitzer Eva-Maria Fitze/Rico Rex den 16. Platz. In den 2:40 Minuten ihrer Kurzkür zu „Souvenir“ von Jean-Michel Jarre bestätigten Sawtschenko/Szolkowy eindrucksvoll, warum sie im dritten gemeinsamen Winter zur Weltspitze zählen. Lediglich Sawtschenko musste sich mit der Hand nach dem dreifachen Wurfsalchow abstützen. „Unser Trainer ist Profi und hat gesagt, wir sollen die Probleme hinter der Bande lassen“, sagte der 26 Jahre alte Szolkowy. dpa

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