• STEVE VON BERGEN: „Ich wollte es zu gut machen. Der Ball hätte auf die Tribüne gehört“

STEVE VON BERGEN : „Ich wollte es zu gut machen. Der Ball hätte auf die Tribüne gehört“

Herr von Bergen, haben Sie mittlerweile die Sprache wiedergefunden?

Ja, tut mit leid, dass ich nach dem Spiel nichts sagte, ich war frustriert.

Weil Ihnen kurz vor Schluss ein Fehler unterlief, der Hertha den Sieg kostete?

Ich habe einen entscheidenden Fehler gemacht. Ich wollte es zu gut machen. Der Ball hätte in dieser Situation auf die Tribüne gehört.

Sie aber zogen ein Dribbling am eigenen Strafraum vor.

Leider! Ich habe noch nie ein Dribbling gemacht als Innenverteidiger. Das war dumm von mir. Damit war das Ergebnis kaputt. Wir hätten das 2:1 über die Zeit bringen müssen.

Schon in München sind Ihnen Fehler unterlaufen, die zu Gegentoren führten. Wo ist Ihre Form der Vorsaison?

In München hatte ich einen schwarzen Tag. Gegen Wolfsburg war ich in den ersten 20 Minuten nervös. Dann aber war ich gut drin im Spiel und sicher. Nach München war ich traurig. Jetzt ist es schwierig für mich.

Der Trainer sagte, dass Sie überhastet spielen und Ihnen momentan unnötige Fehler unterlaufen.

Glauben Sie mir, ich bin sehr selbstkritisch. Ich verarbeite das.

Spielen Sie Dienstag im Uefa-Cup?

Ich hoffe. Ich muss den Kopf frei kriegen. Ich muss bereit sein, wenn mich der Trainer braucht.

Aufgezeichnet von

Michael Rosentritt.

Steve von Bergen, 25, unterlief gegen Wolfsburg ein Fehler, der den Sieg kostete. Schon in München patzte der Hertha-Spieler aus der Schweiz.

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