Sport : Stichwort: Vermarktung

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Die Deutsche FußballLiga (DFL) erhält aus dem Zentralvermarktungsvertrag mit der Sportrechte-Agentur Infront AG 290 Millionen Euro. 20 Prozent gehen an die Vereine der Zweiten Liga. Die verbleibenden 232 Millionen Euro werden geteilt. Die eine Hälfte wird durch 18 dividiert, sodass jeder Erstligist 6,4 Millionen bekommt. Die andere Hälfte wird ebenfalls aufgeteilt, wobei die Platzierung in der aktuellen Saison sowie in den drei vorangegangenen Spielzeiten als Berechnungskriterium gilt.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) vergibt zentral die Rechte am Pokalwettbewerb, derzeit im Rahmen des Länderspielvertrages mit ARD/ZDF. Auch die Champions-League-Rechte sind von der Uefa komplett an die Agentur Team verkauft worden. Demgegenüber gibt es beim UI- und beim Uefa-Cup sowie bei Testspielen die Einzelvermarktung: Die Vereine besitzen die TV-Rechte für ihre Heimspiele. Die meisten Bundesligisten haben dafür langfristige Verträge mit Agenturen, die für sie den Verkauf an die Fernsehsender organisieren. Bei der Einzelvermarktung haben Topklubs größere Einnahmemöglichkeiten, weil sie hohe TV-Quoten garantieren.

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