Sport : Stimmen zum Bundesliga-Finale

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Matthias Sammer, Trainer Dortmund: „Ich war das ganze Spiel ziemlich ruhig. Vielleicht, weil ich alle Eventualitäten im Kopf durchgespielt hatte. Aber wenn man die Hände an der Schale hat, will man sie natürlich nicht mehr wegnehmen. Dass wir oben stehen, ist vor allem eine Frage der Qualität.“

Gerd Niebaum, Präsident Dortmund: „Respekt und Anerkennung an Leverkusen. Sie werden in dieser Saison ganz sicher noch was holen.“

Klaus Toppmöller, Trainer Leverkusen: „Wir sind natürlich enttäuscht. Alle Spieler haben in der Kabine geweint, einige wie Schlosshunde. Aber Dortmund war besser, und das erkennen wir auch neidlos an. Wir haben tollen Fußball gezeigt, das ist leider nicht belohnt worden. Die Zuschauer sind zu Recht stolz auf die Mannschaft.“

Reiner Calmund, Manager Leverkusen: „Es tut weh, sehr weh, zum vierten Mal nur Zweiter zu werden. Aber der Verein kann erhobenen Hauptes aus der Saison gehen.“

Dietmar Demuth, Trainer St. Pauli: „Ob verdient oder nicht, es ist schön, dass jemand anderes als Bayern Meister geworden ist.“

Rudi Assauer, Manager Schalke: „Mein Tipp ist aufgegangen. Es ist nicht verkehrt, wenn der Meister aus dem Pott kommt.“

Hans Meyer, Trainer Mönchengladbach: „Es ist wirklich beeindruckend, was in Dortmund in den letzten zwei Jahren – natürlich auch mit etwas Geld – auf die Beine gestellt worden ist.“

Uli Hoeneß, Manager Bayern München: „Es war ja klar, dass wir nur Meister würden, wenn die beiden anderen ausrutschen. Dieses Glück hatten wir nicht.“

Johannes Rau, Bundespräsident: „Sie haben den auch in diesem Jahr bis zuletzt spannenden Kampf um die deutsche Meisterschaft für sich entschieden. Zu diesem herausragenden Erfolg gratuliere ich Ihnen mit großer Freude und von ganzem Herzen.“

Gerhard Schröder, Bundeskanzler: „Ich bewundere die Mannschaft, die das unmöglich Erscheinende doch noch wahr gemacht hat. Ich bin sicher, dass der Titel alle beflügeln wird, um auch im Finale des Uefa-Cups in Rotterdam erfolgreich zu bestehen. Dafür drücke ich ganz fest die Daumen.“

Edmund Stoiber, bayerischer Ministerpräsident: „Ich bin nicht enttäuscht. Herzliche Glückwünsche an Dortmund. Ich fühle mit Leverkusen. Es ist bitter, wenn man zum zweiten Mal so knapp scheitert. Aber so ist Fußball. Jetzt drücke ich den Leverkusenern die Daumen, dass sie die Champions League gewinnen.“

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