Stimmen zum Eisbären-Meisterstück : „Ich bleibe so lange, wie der Klub will“

Don Jackson schwört dem Klub die Treue, Sven Felski ist erstaunt und Uwe Krupp hatte trotzdem Spaß. Die Reaktionen auf die Entscheidung in der DEL-Meisterschaft.

Don Jackson Foto: dpa
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Don Jackson

(Trainer Eisbären): „Ich bin so stolz auf die Mannschaft. Jeder Spieler hat auf seine Weise einen Teil zur Meisterschaft beigetragen. Dieser Titel ist für mich besonders wertvoll, weil ihn kaum einer erwartet hatte. Es war in dieser Saison für uns schwierig, weil wir immer wieder Ausfälle hatten und ständig die Mannschaft umbauen mussten.“

Uwe Krupp (Trainer Köln): „Es ist für mich an der Zeit, den Eisbären zu gratulieren. Was uns betrifft, sind wir natürlich sehr enttäuscht.“

André Rankel (Kapitän Eisbären): „Das war unglaublich. Wir haben 110 Prozent gegeben und keine Fehler gemacht.“

Constantin Braun (Verteidiger Eisbären, wurde nach dem Finale von der Deutschen Eishockey-Liga als wertvollster Spieler der Play-offs, MVP, ausgezeichnet): „Es ist ein unglaubliches Gefühl. Die Hauptrunde lief in dieser Saison nicht so gut bei uns, aber wir haben uns in den Play-offs immer weiter gesteigert. Das war unglaublich effizient, was wir gespielt haben. Wir sind als Mannschaft zusammengewachsen, da stimmte fast alles. Dass ich zum MVP der Play-offs gewählt worden bin, hat mich extrem überrascht. Ich hätte eher gedacht, dass es Topscorer Julian Talbot oder unser Torwart Rob Zepp werden würde.“

Frank Hördler (Verteidiger Eisbären): „Jede Meisterschaft ist etwas Besonderes. Es ist meine siebte, aber immer wieder ein geiles Gefühl. Diese macht mich deshalb so stolz, weil viele Spieler eine neue Rolle übernehmen mussten. Wenn man überlegt, wie viele gute Spieler uns nach der letzten Saison verlassen haben, war die Meisterschaft in diesem Jahr wirklich kein Selbstläufer. Wir mussten diesmal noch viel mehr machen als sonst, um am Ende dahin zu kommen.“

Julian Talbot: (Stürmer der Eisbären und Top-Scorer in den Play-offs): „Es ist großartig. Wir haben zur wichtigsten Zeit des Jahres unser bestes Eishockey gespielt.“

Marco Sturm (Stürmer Köln): „Wenn man im Finale steht, will man auch gewinnen. Sicher sind wir alle nicht sehr froh. Berlin war eben einen Tick cleverer, hat die Chancen im richtigen Moment genutzt. Aber wir hatten eine tolle Truppe, die letzten drei Monate in Köln haben mir sehr viel Spaß gemacht.“

Aufgezeichnet von Jan Schröder

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