Sport : Stoppt Schumacher!

Christian Hönicke

will die Formel 1 wieder spannend machen Wovon träumt Bernie Ecclestone? Wahrscheinlich davon, dass er mit seiner neuen Jacht an einer Regatta vor den Malediven teilnimmt und kurz vor dem Ziel von Michael Schumacher auf einem Tretboot überholt wird. Denn Ecclestone hat Angst davor, dass der Deutsche sein Lebenswerk Formel 1 kaputtsiegt. Deshalb hat der Chef der PS-Show, wie der Tagesspiegel aus sicherer Quelle erfuhr, eine Expertenkommission damit beauftragt, Wege aufzuzeigen, wie man den Schumacher stoppen kann. Jetzt liegen die Ergebnisse vor.

Die aus fünf ehemaligen Tretbootverleihern bestehende Kommission nennt drei geeignete Instrumente. Das erste ist, den Fahrer, der eine bestimmte Distanz am schnellsten zurücklegt, künftig mit Strafpunkten zu belegen. Die Kommission räumt jedoch ein, dass dies gewissen Prinzipien des Sports widerspricht.

Auf die zweite Möglichkeit sind die Experten bei der Analyse der letzten Saisonrennen gestoßen. Nachdem Schumacher den Titel errungen hatte, gewann er von den verbleibenden vier Grand Prix nur noch einen und beging ungewohnte Fehler. Der Vorschlag: Ecclestone solle Schumacher bereits vor Saisonbeginn zum Weltmeister erklären, um spannende Rennen zu gewährleisten. Vor dem letzten Grand Prix könne diese Entscheidung mit den üblichen Begründungen (Formfehler, verbotene Traktionskontrolle, Vollmond) wieder revidiert werden.

Die dritte Möglichkeit, Schumachers achten Titel zu verhindern, ist laut Kommission, die Formel 1 einfach abzuschaffen. An der Umsetzung wird dem Vernehmen nach bereits gearbeitet.

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