Streit bei RB Salzburg : Stevens teilt gegen Co-Trainer aus

Der frühere Hertha-Coach Huub Stevens hat seinen Co-Trainer Eddy Achterberg bei Red Bull Salzburg nach einem Streit im Trainingslager nach Hause geschickt. Dass es zwischen den Beiden gar zu einer Schlägerei gekommen sei, dementierte der Club allerdings.

Huub Stevens gibt die Richtung in Salzburg vor. Wer da nicht spurt, der muss nach Hause fahren.
Huub Stevens gibt die Richtung in Salzburg vor. Wer da nicht spurt, der muss nach Hause fahren.Foto: dpa

Der Assistent des Niederländers habe nach "internen Differenzen" das Quartier in Belek verlassen, teilte der österreichische Fußball-Meister auf seiner Homepage mit. Nach der Rückkehr aus der Türkei seien klärende Gespräche geplant.

Die Zeitung Österreich und die deutsche Bild-Zeitung hatten gar von einer Schlägerei der beiden Holländer in der Kabine berichtet. Der Club dementierte am Dienstag Handgreiflichkeiten, von einer Schlägerei in der Kabine könne keine Rede sein. "Das war eine interne Meinungsverschiedenheit, wo es etwas lauter geworden ist. Das kommt immer wieder vor. Eddy hat außerdem genügend andere Sachen für uns zu erledigen - Spiele und Teams beobachten und anderes", wird Stevens zitiert.

Zu der Auseinandersetzung der Kollegen war es während des Testspiels am Montagabend gegen Grashoppers Zürich gekommen. Angeblich soll es um eine Freistoß gegangen sein. Auch Achterberg wollte die Situation nicht überbewerten. "Wir sind Freunde, in guten wie in schlechten Tagen", sagte er der österreichischen Nachrichtenagentur APA. Der 63-Jährige arbeitet seit langem als Assistent von Stevens und hatte ihm auch in dessen Zeit beim FC Schalke 04 zur Seite gestanden. (dpa)

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