Sport : Streitpunkt Regionalligareform

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Am Freitag wird beim Bundestag des deutschen Fußball-Bundes (DFB) über die umstrittene Regionalligareform abgestimmt. Der Entwurf sieht eine eingleisige Dritte Liga mit 20 Vereinen vor, davon maximal vier zweite Mannschaften der Bundesligisten. Nach Meinung der Spitzenklubs bietet die derzeitige Regionalliga die besten Entwicklungsmöglichkeiten für die deutschen Talente . Die Regionalliga-Vereine beklagen sich dagegen über die wenigen Fans der Reserveteams und sprechen von Wettbewerbsverzerrung durch die wechselnden Kader, die oft mit Bundesligaprofis gespickt sind. „Diesen Vereinen geht es nur ums Geld“, sagt Frank Vogel, Jugendkoordinator von Hertha BSC. „Aber die dritte Profiliga wird ihnen nicht helfen, weil der große Kuchen weiterhin in die 1. und 2. Liga geht.“ Auch „das Gejammere um eine Wettbewerbsverzerrung “ versteht Vogel nicht. „Wir spielen mit einem U-23- Team in der Regionalliga. Da fangen die anderen Teams vom Alter her erst an.“hm

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