Sport : Sturz aus fünfeinhalb Metern Höhe – zum Glück mit Helm

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Ein schwarzer Mountainbike-Schutzhelm hat Stabhochspringer Toby Stevenson vor einer lebensgefährlichen Kopfverletzung bewahrt. Der 25-jährige Amerikaner stürzte am Freitag beim Golden-League-Auftaktmeeting in Oslo aus etwa fünf Metern Höhe auf die Anlage, blieb aber wie durch ein Wunder fast unverletzt.

Noch am Wochenende soll Stevenson aus dem Rikshospitalet der norwegischen Hauptstadt entlassen werden. „Die Ärzte haben bei einem ersten Check keine inneren Verletzungen feststellen können“, sagte Pressechef Klaus Färvaag. „Toby hat nur ein paar Hautabschürfungen.“ Der Verdacht auf einen Lungenriss habe sich nicht bestätigt. Der deutsche Stabhochspringer Tim Lobinger war Augenzeuge der Szene. „Toby ist viel zu langsam angelaufen und hat dann in der Luft falsch reagiert. Er hätte den Stab nicht loslassen dürfen“, sagte der Hallen-Europameister.

Stevenson, der als einziger der 13 Springer mit einem Helm antrat, verfehlte bei seinem letzten Versuch über 5,55 m die Matte und stürzte auf den Einstichkasten. „Er hat aus dem Mund und aus der Nase geblutet“, schilderte Lobinger, der ebenso wie seine Kollegen zunächst Schlimmeres befürchtet hatte. Stevenson konnte nach dem Unfall das Stadion noch zu Fuß verlassen und wurde dann ins Krankenhaus eingeliefert. Schwacher Trost für den Amerikaner: Sein sechster Platz (5,40 m) wird mit sechs Grand-Prix-Punkten und 1250 Euro vergütet. dpa

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