Sport : Sturz und Operation bei Valentino Rossi Motorrad-Star verpasst erstmals WM-Rennen

Mugello - Nun hat es auch den Meister aller Motorrad-Klassen erwischt: Valentino Rossi bremste sich bei seinem Heim-Grand-Prix in Mugello mit einem Sturz selbst aus und musste erstmals in seiner Karriere wegen einer Verletzung auf einen Start in der Motorrad-Weltmeisterschaft verzichten. Und nicht nur das. Das Unternehmen Titelverteidigung des Italieners in der so genannten Königsklasse MotoGP ist angesichts des offenen Schienbeinbruches im rechten Bein stark gefährdet.

Rossi stürzte am Samstag im freien Training. In Kurve 13 flog der 31-Jährige über seine Yamaha und landete unglücklich auf dem rechten Bein. Mögliche Ursache war eine unzureichende Reifentemperatur. Der Weltmeister wurde sofort nach Florenz ins Orthopädische Trauma-Zentrum geflogen und sofort operiert. „Die Operation brachte gute Ergebnisse; die Knochenstellung war gut und der Knochen ist jetzt stabil. Die Wunde bleibt offen, wie das in diesen Fällen üblich ist. Sie wird bei einem weiteren kurzen Eingriff in den nächsten Tagen zugenäht. Wir sind zuversichtlich, dass Valentino das Krankenhaus in einer Woche bis zehn Tagen verlassen kann“, sagte der behandelnde Arzt Roberto Buzzi laut dem Internetportal „motogp.com“.

„Als Team sind wir momentan ernüchtert, denn wir hatten zwei Fahrer, die um die WM-Führung kämpften, und jetzt ist dieser Kampf vorbei – zumindest für die nahe Zukunft “, sagte Yamaha Motor Racing-Direktor Lin Jarvis bei „motogp.com“. Somit ruhen die Hoffungen des Teams nun auf dem Spanier Jorge Lorenzo. Doch an die Klasse von Rossi wird er wohl nicht herankommen, darüber macht man sich im Lager von Yamaha keine Illusionen. dpa

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