Sport : Stuten unter sich

Heiko Lingk

Berlin - Der schwedische Trabrenntrainer Rolf Hafvenström ist seit langer Zeit in Berlin ansässig und für sein exzellentes Fachwissen im Umgang mit Pferden bekannt. „Ich hatte mal einen Hengst, den musste ich sofort nach dem Start in Front steuern, nur dann hatte er eine Siegchance“, erzählt Hafvenström. „Wenn er nämlich mitten im Pulk hinter einer Stute lag, passierte gar nichts mehr. Dann trabte er den Damen nur noch hinterher.“

Heute (Beginn 12.30 Uhr) wird Rolf Hafvenström dieses Problem auf der Trabrennbahn in Mariendorf allerdings nicht haben. Denn in den Vorläufen und dem Finale zum Arthur-Knauer-Rennen, das mit 160 000 Euro dotiert ist, sind nur Stuten startberechtigt. Für den Berliner Rennstall No Limit wird Hafvenström dann mit der dreijährigen Pferdedame Belle Arnie dabei sein.

Mit den besten Aussichten startet Weltmeister Heinz Wewering, der das Arthur-Knauer-Rennen bisher fünf Mal gewann. Die Stute Opera November, die der 54-jährige Profi aus Castrop-Rauxel heute im dritten Vorlauf fährt und die bisher Titelverteidiger Michael Schmid anvertraut war, scheint auch für den direkten Vergleich mit den Hengsten und Wallachen gewappnet zu sein. Unter den Stuten ist sie die haushohe Favoritin. Ihre härtesten Konkurrentinnen kommen aus dem eigenen Stall: Mit Olympia November und mit Halfpenny hat Wewering weitere starke Pferde zur Hand.

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