Stuttgarter Kickers : Erst Spielabbruch, jetzt Platzsperre

Nach dem Abbruch der Partie im DFB-Pokal gegen Hertha BSC muss Fußball-Regionalligist Stuttgarter Kickers nun ein Meisterschaft-Heimspiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit austragen. Dazu kommt eine Geldstrafe.

Frankfurt/Main - Die Strafe beläuft sich auf 10.000 Euro. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ahndete mit den Strafmaßnahmen die Verletzung von Schiedsrichterassistent Kai Voss im DFB-Pokalspiel gegen Hertha BSC (0:2) am 25. Oktober, der mit einem Bierbecher aus dem Stuttgarter Fanblock beworfen worden war.

Die Stuttgarter Kickers haben dem Urteil bereits zugestimmt, es ist damit rechtskräftig. Da das Urteil erst nach dem 8. November in Kraft tritt, wird der Tabellenvierte der Regionalliga Süd am 18. November sein Heimspiel gegen den SV Elversberg vor leeren Rängen austragen.

Fliegender Bierbecher

Das Pokalspiel der 2. Hauptrunde hatte seinerzeit in der 81. Spielminute beim Stande von 2:0 für Hertha BSC Berlin abgebrochen werden müssen, nachdem Schiedsrichterassistent Voss von einem gefüllten Bierbecher am Rücken getroffen worden war und seine Linienrichter-Tätigkeit nicht weiter ausüben konnte.

Das DFB-Sportgericht hatte bereits am 26. Oktober entschieden, das Spiel mit 2:0 Toren für Hertha BSC Berlin als gewonnen zu werten. Die Stuttgarter Kickers hatten Rechtsmittelverzicht erklärt, so dass das Urteil rechtskräftig wurde und Hertha BSC Berlin im Achtelfinale des DFB-Pokals steht, wo die Berliner am 19. oder 20. Dezember beim VfL Osnabrück antreten müssen. (tso/ddp)

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben