Süper Lig : Türkischer Hooligan erschossen

Nach dem Spiel von Besiktas Istanbul gegen Kayserispor wurde ein Fan Opfer einer Schießerei. Auslöser war ein Streit zweier rivalisierender Besiktas-Gruppierungen, die sich auf einem Parkplatz trafen.

Istanbul
In Istanbul kommt es immer wieder zu Fanausschreitungen in den Stadion. -Foto: dpa

Todesfall im türkischen Fußball: Das Meisterschaftsspiel von Besiktas Istanbul in der Süper Lig gegen Kayserispor (0:0) wurde am Wochenende Tod eines Zuschauers überschattet. Beim Kampf zweier rivalisierender Rowdy-Gruppen von Besiktas kam es in der Nacht nach der Partie zu heftigen Streitereien. Ein Besiktas-Hooligan wurde erschossen.

Der Anführer einer der Hooligan-Gruppe, die den Rücktritt des neuen Besiktas-Managers Sinan Engen fordert, wurde mit einer Schussverletzung am Kopf ins Krankenhaus gebracht und erlag in der Nacht zu Montag seiner schweren Verletzung.

Die beiden verfeindeten Gruppen hatten sich nach dem Spiel auf einem Parkplatz getroffen und erbitterte Kämpfe geliefert. Eine weitere Person, die schlichten wollte, wurde mit einer Schussverletzung an der Schulter ins Krankenhaus gebracht, befindet sich aber schon wieder auf dem Wege der Besserung. Die Polizei hat noch niemanden festgenommen, aber angeblich einen Tatverdächtigen im Visier. (mit sid)

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