Sport : Sydneys Superlative: Vom langsamsten bis zum reichsten Olympioniken

Die Erste: Nancy Johnson traf zum ersten Gold ins Schwarze. Mit dem Luftgewehr war die Amerikanerin etwas früher am Ziel als die Triathletinnen.

Die Jüngste: Jüngste Medaillengewinnerin war die Schweizerin Sophie Lamon. Die Degenfechterin aus Sitten im Wallis holte im Alter von 15 Jahren und sieben Monaten Mannschafts-Silber.

Der Älteste: Ältester Medaillist war Harald Stenvaag. Der 47 Jahre alte Norweger gewann Silber im Dreistellungskampf der Gewehrschützen.

Der Langsamste: Schwimmer Eric Moussambani aus Äquatorial-Guinea badete über 100 Meter Freistil. Seine 1:52,72 Minuten hätten nicht für das Deutsche Sportabzeichen (1:50) gereicht.

Die Stärksten: Der Herkules von Sydney heißt Hossein Rezazadeh. Der Iraner brachte im Zweikampf 472,5 kg nach oben, das 3,2-fache seines Körpergewichts. Bei den Frauen hob die Chinesin Meiyuan Ding 300 kg, mehr als die Hälfte des Gewichts des Kleinwagens Smart.

Der Reichste: Er muss sein Gold nicht mehr versilbern. US-Basketballer Kevin Garnett ist der Großverdiener unter den Olympiasiegern. Sein Sechs-Jahres-Vertrag bei den Minnesota Timberwolves ist mit 126 Millionen US-Dollar dotiert.

Die erfolgreichste Familie: Dreimal Gold in einer Familie - das schafften die Williams-Schwestern Venus und Serena mit dem Tennis-Olympiasieg im Einzel (Venus) und Doppel.

Die Unschuldigste: Die 16 Jahre alte Andrea Raducan ist die unschuldigste Dopingsünderin von Sydney. Der Mannschaftsarzt hatte der rumänischen Turnerin wegen Schnupfens eine ephedrinhaltige Tablette gegeben. Die nur 37 kg leichte Athletin wurde überführt und musste Vierkampf-Gold zurückgegeben.

Die Erfolgreichsten: Stars in Sydney waren Australiens Schwimmer Ian Thorpe (dreimal Gold, einmal Silber) und die US-Leichtathletin Marion Jones (dreimal Gold, zweimal Bronze). Die erfolgreichsten Deutschen waren die Kanutinnen Birgit Fischer und Katrin Wagner sowie der Radfahrer Robert Bartko mit je zwei Goldmedaillen.

Der Letzte: Das 300. und letzte Gold gewann der äthiopische Marathonläufer Gezaghne Abera.

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