Sport : Tabellenführer mit 84 690 Euro Wissenswertes zum Auftakt der Fußball-Bundesliga

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Strafe: Selbst wenn der 1. FC Kaiserslautern morgen gegen 1860 München gewinnt, steht der Klub weit unten in der Tabelle. Denn: Wegen Verstößen im Lizenzierungsverfahren werden Kaiserslautern drei Punkte abgezogen. In der Saison 1993/94 wurde Dynamo Dresden ähnlich bestraft. Doch trotz der vier Punkte Abzug schaffte Dynamo den Klassenerhalt.

Transfermarkt: Bis zum Donnerstag haben die Bundesligisten 90 neue Spieler unter Vertrag genommen. Der teuerste ist Andres D’Alessandro, für den der VfL Wolfsburg neun Millionen Euro zahlte. Bis zum 31. August dürfen die Vereine noch neues Personal verpflichten, dann endet die Wechselfrist. Erst im Januar 2004 dürfen die Klubs wieder auf dem Markt aktiv werden.

Fernsehgelder: Die Erstligisten erhalten 232 Millionen Euro an Fernsehgeldern, die Zweitligisten 58 Millionen. Die konkrete Aufteilung unter den Klubs ergibt sich aus dem Tabellenplatz der jeweiligen Spieltage. Der Tabellenführer der Bundesliga erhält 84 690 Euro. Die Summe ergibt sich aus dem 18fachen Mindestbetrag für den Tabellenletzten der Liga (4705 Euro). Wäre ein Verein beispielsweise 34 Spieltage Tabellenführer, würde er 2 879 460 Euro in der Saison kassieren.

Rekorde: Die meisten Tore am ersten Spieltag fielen 1986, als die Fußballprofis insgesamt 42 Mal jubeln durften. Der Zuschauerrekord liegt bei 368 500 Fans am ersten Spieltag der Saison 1965/66.

Fernsehen: Wann und wo werden die Spiele in dieser Saison übertragen? Den Auftakt zwischen Bayern München und Eintracht Frankfurt am Freitag zeigen ARD und Premiere live ab 20.30 Uhr. Die Samstagsspiele sind ab 15.30 Uhr bei Premiere zu sehen, um 18.10 Uhr geht die „Sportschau“ in der ARD auf Sendung. Ab 22 Uhr zeigt das ZDF das „Sportstudio“. Die Zusammenfassung der beiden Sonntagsspiele (17.30 Uhr, Premiere) sind ab 19 Uhr im DSF zu sehen. Tsp

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