Tagesspiegel Hochschulcup 2013 : Die Böenkämpfer

Es hat ziemlich gehackt, wie Segler sagen, wenn der Wind stark und böig ist. Für die 26 Teilnehmercrews des diesjährigen Hochschul-Cups am Wannsee waren das ideale Bedingungen. In unserer Bilderstrecke erzählen wir von einem rasanten Regatta-Tag.

Viel Wind, viel Ehr': Beim 7. Tagesspiegel Hochschulcup ging es rasant zu.
Viel Wind, viel Ehr': Beim 7. Tagesspiegel Hochschulcup ging es rasant zu.Foto: Rückeis

Jede der drei großen Berliner Universitäten betreibt ein eigenes Wassersportzentrum. Dort können Studenten die Handhabung von Segelbooten ebenso erlernen wie das Surfen oder Kajakfahren. Als der Tagesspiegel sich vor einigen Jahren finanziell an der Anschaffung so genannter Uni-Jollen beteiligte, wuchs die Berliner Flotte dieser simplen und gutmütigen Einheitsjollen stark genug an, um sie auch für interne Wettkämpfe zu nutzen.

Zum siebten Mal wurde am vergangenen Sonntag der Hochschulcup ausgetragen, bei dem der Tagesspiegel traditionell Namenssponsor ist. Mittlerweile fungiert die Regatta als Ausscheidungswettkampf für eine bundesweite Segelkonkurrenz. Auf dem Wannsee, am Gelände der FU, ging es also auch darum, die besten Uni-Segler zu ermitteln, die im September in Kiel zum Finale antreten dürfen.

Das Wetter war tückisch. Winddreher, heftige Böen mit bis zu 6 Beaufort - man musste sehr gut segeln können, um bei diesem von Jahr zu Jahr an Klasse gewinnenden Wettkampf zwischen Studenten, Absolventen und Universitätsmitarbeitern bestehen zu können. Zumal einige Teilnehmer

Geseglt wurden klassische Up-and-Down-Kurse, bei denen die Boote von der Startlinie aus um zwei ausgelegte Bojen herumfahren mussten. Wobei am Sonntagvormittag zunächst in einer Vorausscheidung um die Plätze in der Silber- und der Gold-Fleet gekämpft wurde. Und am Nachmittag, als der Wind nochmals zulegte, die Finalläufe anstanden.

Wie es dabei auf dem Wasser zuging, soll die Bilderstrecke schildern, die den Tag zusammenfasst.

Hochschulcup 2013
Viel Wind und Wellen vor dem Start der Silver-Fleet. In drei Wettfahrten wurden die Plätze 14 bis 26 ermittelt. Es blies heftig, was die Teilnehmer nicht nur körperlich forderte. Es war bei dem lauten Geknatter der Segeltücher und den abrupten Bewegungen der Boote auch schwieriger, den Überblick zu behalten.Weitere Bilder anzeigen
1 von 30Foto: Rückeis
18.06.2013 17:14Viel Wind und Wellen vor dem Start der Silver-Fleet. In drei Wettfahrten wurden die Plätze 14 bis 26 ermittelt. Es blies heftig,...

0 Kommentare

Neuester Kommentar