Sport : Takahara trifft dreimal

Eintracht Frankfurt siegt 3:2 bei Alemannia Aachen

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Aachen - Am Donnerstag im Uefa-Cup hat Naohiro Takahara noch vergeblich das Toreschießen geübt, gestern auf dem Aachener Tivoli hat er seine Erkenntnisse in die Praxis umgesetzt. Während er gegen Newcastle United beste Chancen ungenutzt ließ, erzielte er gegen den Aufsteiger Alemannia Aachen alle drei Tore zum 3:2-Sieg von Eintracht Frankfurt. „Diese drei Tore sind super für mich“, sagte der Japaner, der seiner Mannschaft damit zum Sprung auf den achten Tabellenplatz der Fußball-Bundesliga verhalf. Für Aachen hingegen hat nach acht Spielen ohne Sieg der Abstiegskampf endgültig begonnen. Nationalspieler Jan Schlaudraff und Christian Fiel trafen zum 1:1 und 2:3. Zu einem Punktgewinn reichte es nicht. „Wir werden unsere Punkte schon noch holen. Heute haben wir zu viele Fehler gemacht“, sagte Torschütze Fiel.

Die Aachener Offensivbemühungen wirkten in den ersten Minuten gefährlicher. Eine Torchance erspielte sich die Alemannia aber nicht. Dafür schlug die Eintracht zu. Den ersten Konter schloss Takahara nach Vorarbeit von Alexander Meier aus 17 Metern erfolgreich ab. Aachen benötigte einige Minuten, um sich zu erholen. Die Eintracht spielte abgeklärt, verpasste aber, durch Takahara und Albert Streit das zweite Tor. Die Strafe ließ nicht auf sich warten. Nach einer Ecke hielt Eintracht-Torwart Markus Pröll einen Kopfball von Fiel, doch Schlaudraff staubte zu seinem sechsten Saisontor ab. Kurz darauf verhinderte Pröll mit einer tollen Parade bei einem Schuss von Sergio Pinto die Alemannia-Führung. Stattdessen war Takahara wieder zur Stelle und traf nach einem Stellungsfehler von Moses Sichone zur verdienten Halbzeitführung für die Gäste.

Aachens Trainer Michael Frontzeck brachte zur zweiten Halbzeit Sascha Dum und Laurentiu Reghecampf für Reiner Plaßhenrich und Sichone. Die Aachener bemühten sich um mehr Offensivaktionen, konnten die erste Bundesliga- Heimniederlage gegen Eintracht Frankfurt aber nicht mehr verhindern. Takahara legte einen weiteren Treffer nach und Meier hätte per Kopfball fast noch erhöht. In einer hektischen Schlussphase, in der sich Dum nach einem Zusammenprall mit Pröll verletzte, gelang den Aachenern durch Fiel in Unterzahl nur noch der Anschlusstreffer. dpa

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