Sport : TAKTIKSCHULE mit Mathias Klappenbach … UND EIN SCHWEIN

Im ersten Spiel von Ottmar Hitzfeld ging alles schief. 0:3 unterlag der FC Bayern bei der Rückkehr des Trainers im Februar 2007 beim 1. FC Nürnberg. Damals spielte Nürnberg noch erfolgreich mit Hans Meyer und dem offensiven 4-3-3-System. Nicht nur in München hat sich seitdem vieles geändert. Um die Nürnberger machte sich in dieser Saison lange Zeit niemand so richtig Sorgen, zu groß war das Vertrauen in die Spielstärke. Doch jetzt rückt der Abstieg bedrohlich näher, obwohl der neue Coach Thomas von Heesen eigentlich alles richtig macht und auf die alten Stärken setzt. Auch er lässt die Nürnberger offensiv spielen, wenn auch in leicht modifizierter Form. Der Club spielt mit einer Art vorgezogener Raute im Angriff, in der Jan Koller die zentrale Anspielposition ist, um Bälle für die anderen, nachrückenden Offensivspieler abzulegen.

Über die ständig besetzten Außen können auch zwei zentrale defensive Mittelfeldspieler (wie beim aktuellen Gegner FC Bayern) umspielt werden. Das größte Problem der Nürnberger ist aber die mangelnde Torgefährlichkeit der Stürmer. Winterzugang Koller hat zwar vier Treffer aufgelegt, aber erst einmal selbst getroffen. Iwan Sajenko, der in der Vorsaison neun Tore schoss und sechs vorbereitete, hat in dieser Spielzeit noch keinen Treffer und keinen Assist, ebenso wie der viele Monate verletzte Robert Vittek. Bester Torschütze (acht) ist Zvjezdan Misimovic (Bild), der die Angriffe des Clubs initiiert. Von Heesen und den Fans bleibt aber keine andere Wahl, als für den Klassenerhalt auch auf die anderen Angreifer zu hoffen.

Manchmal gelangen noch andere Dinge aufs Feld

Ganz verrückt: Als der 1. FC Union neulich in Babelsberg spielte, stänkerten die Berliner: „Alle Bauern sind Schweine!“ Sie beförderten dazu kein Bier auf den Rasen – sondern ein verängstigtes Schweinchen namens „Borsti“. Na prost Mahlzeit!

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