Sport : TAKTIKSCHULE mit Mathias Klappenbach

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Immer wieder spielte Luka Modric in die Lücke, und immer wieder hatte Bosko Balaban daraufhin eine Torchance. Zwar gewann Werder Bremen am Mittwoch 2:1 gegen Dinamo Zagreb, mehr gute Möglichkeiten hatte aber der Gegner gehabt. Auffällig war daran, dass sie fast immer nach demselben Muster entstanden. Die Bremer konnten die Zuspiele aus dem Mittelfeld in die Spitze nicht verhindern, obwohl sie entgegen ihre sonstigen Gewohnheit mit zwei defensiven Mittelfeldspielern vor der Abwehr spielten. Dort sorgt sonst der zurzeit verletzte Torsten Frings für Ordnung, unterstützt von den beiden Außenspielern in der Raute. Jetzt hat es Trainer Thomas Schaaf mit Frank Baumann als Organisator versucht. Doch trotz der Unterstützung durch einen Nebenmann (erst Andreasen, dann Jensen) konnte der ehemalige Nationalspieler gegen Zagreb die gefährlichen Pässe in die Lücken zwischen Außen- und Innenverteidigung nicht unterbinden.

Seit Jahren ist die offensive Vorwärtsverteidigung der Bremer anfällig, wenn der Gegner nach einem Ballgewinn schnell die noch nicht formierte Abseitsfalle auszuspielen versucht. In der neuen Formation, in der Diego und Carlos Alberto nicht allzu viel für die Defensive taten, kommen nun die Schwächen in der aufgestellten Abwehr hinzu, die durch die schlechte Form der Außenverteidiger Pasanen und Schulz noch größer werden. Und am Samstag kommt nicht Luka Modric, sondern Franck Ribéry.

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