Sport : TAKTIKSCHULE mit Mathias Klappenbach

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Das Bochumer Club- und Kneipenviertel heißt Bermudadreieck, und der eine oder andere soll dort auch schon verloren gegangen sein. Den Defensivblock des VfL Bochum könnte man passend dazu Bermudaquadrat nennen, denn im Raum vor der Abwehr des VfL gehen die meisten Angriffe der Gegner verloren. Sie tauchen allerdings schnell wieder auf, als Konter der Bochumer. Schon in der vergangenen Saison gab es diesen erfolgreichen Block mit dem Kapitän Thomas Zdebel als Organisator, seinem Nebenmann Christoph Dabrowski sowie dem kompromisslosen Marcel Maltritz und dem vieles vorausahnenden Anthar Yahia in der Innenverteidigung.

Geändert hat sich, dass die Konter nicht mehr zwangsläufig über Zvjezdan Misimovic im Mittelfeld laufen und dann bei Theofanis Gekas enden. Die beiden haben Bochum verlassen, deshalb müssen diese Aufgabe jetzt mehrere Spieler erfüllen. Und das ist bei den Kontern des VfL gut zu sehen: Blitzschnell schwärmen drei bis vier Mann aus, deshalb ist Bochum an den ersten drei Spieltagen bei vielen Angriffen sogar in der Überzahl gewesen. Die Spieler auf den Außenpositionen bekommen viele direkte Anspiele nach den Ballgewinnen im Bermudaquadrat, und etwas weiter vorne machen auch Tommy Bechmann und Joel Epalle sofort weiter Tempo. Diese Taktik ist auswärts sehr erfolgreich, Bochum hat die letzten fünf Auswärtsspiele in der Bundesliga gewonnen. Das soll nach der Rückfahrt auch schon mal im Bermudadreieck angemessen gefeiert worden sein.

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