Sport : TAKTIKSCHULE mit Mathias Klappenbach

Der VfB Stuttgart ist trotzdem Meister geworden. Obwohl er keinen tollen Spielmacher für die vordere Position in der Raute hatte. Antonio da Silva wurde in der entscheidenden Phase der Saison, als der VfB die letzten sieben Spiele in Serie gewann, immer nur ein- oder ausgewechselt. So war es fast die ganze Saison über. Der eigentliche Spiel- und Meistermacher war Stürmer Cacau, der erst die Bälle im Mittelfeld gewann, dann seine Kollegen einsetzte und nebenbei selbst 13 Tore schoss.

Trainer Armin Veh war klar, dass diese eine Option ein bisschen wenig ist für eine Saison mit der zusätzlichen Belastung Champions League, deshalb wurde Yildiray Bastürk verpflichtet. Der Türke hat in seiner Zeit in Leverkusen, als Bayer das Finale erreichte, schon gezeigt, dass er auf diesem Niveau ein wichtiger Spieler sein kann. Wenn er nicht verletzt war. Denn seine schnellen Antritte bei Kontersituationen mit starken Dribblings, seine Fähigkeit, Freistöße herauszuholen, und seine genauen Pässe konnte er bei Hertha BSC oft nicht zeigen.

Jetzt fehlte er dem VfB in den ersten vier Saisonspielen, und ohne Cacau in Glanzform ist der Start missraten. Gegen Cottbus soll Bastürk nun zum ersten Mal einsatzbereit sein, sich gegen die dichte Deckung durchwuseln und Vehs Plan vom schnelleren Spiel in die Tat umsetzen. Falls nicht bis zum Spiel wieder irgendeine Verletzung aufbricht.

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