Sport : TAKTIKSCHULE mit Mathias Klappenbach

Drei neue Offensivspieler hat sich der FC Schalke in der Winterpause zugelegt: Zé Roberto (nicht der von Bayern), Albert Streit (der immer in die Nationalelf will und nicht darf) und Vicente Sanchez (aus Mexiko und im Bild). Mit ihnen hat Trainer Mirko Slomka mehr Optionen. Viel mehr Optionen, denn nun muss er sich zwischen neun Spielern für vier zu vergebende offensive Positionen entscheiden, wobei im 4-3-3 außer den sieben defensiveren Spielern nur Kevin Kuranyi gesetzt ist. Streit auf rechts und Sanchez auf links dürfte Slomka vor allem dann bringen, wenn zwei sehr offensive Außen Kuranyi in der Mitte unterstützen sollen. In der Hinrunde ließ Slomka nur selten im 4-3-3 spielen, vor allem gegen offensive Mannschaften wie Stuttgart, Bayern und Bremen. Die offensiven Außenverteidiger dieser Teams wollte er so in der Defensive binden.

Auch am Sonntag gegen Dortmund bietet sich dies gegen Rukavina und Dede an, dennoch dürfte Slomka beim bislang häufiger praktizierten 4-4-2 bleiben, weil die Neuzugänge noch nicht komplett eingespielt sind. Für den gesperrten Kuranyi könnten statt Larsen auch Sanchez stürmen, der auf mehreren Positionen einsetzbar ist. Ein weiterer Grund dafür, dass Schalke schon bald offensiver auftreten wird.

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