Sport : TAKTIKSCHULE mit Mathias Klappenbach

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Im Gästebuch der Homepage von Borussia Dortmund wird zurzeit debattiert, was von den Qualitäten des Stürmers Nelson Valdez zu halten ist. Ein Vorbild an Einsatzbereitschaft sei er, ein Versager im Toreschießen aber auch, vielleicht doch besser in der Abwehr als im Angriff zu gebrauchen. Valdez wird zum Symbol für die vergeblichen Bemühungen des BVB gemacht, Fußball zu spielen. Das Problem liegt jedoch woanders: Valdez bekommt keine guten Zuspiele. Vor genau einem Jahr war an dieser Stelle von Dortmunds verzweifelter Suche nach einer Nummer zehn zu lesen, die vordere Mittelfeldposition im Lieblingssystem des damals neuen Trainers Thomas Doll war nicht adäquat besetzt. Statt langer vertikaler Pässe in die Spitze bevorzugt Doll schnelles Kurzpassspiel in der Raute.

Die entscheidende Schaltposition sollte in dieser Saison Neuzugang Mladen Petric einnehmen, bei dem aber schnell klar wurde, dass er im Angriff (schon 13 Tore) wesentlich wertvoller ist. Jetzt ruft der „Kicker“ die letzte Chance für das „phlegmatische Krokodil“ Giovanni Federico (Bild) auf dieser Position aus, im nächsten Jahr darf sich dann Tamas Hajnal (jetzt noch Karlsruhe) versuchen. Diese Bundesligasaison hat Dortmund bereits abgehakt. Und muss im Pokalfinale gegen Bayern in zwei Wochen auf Alleingänge von Mladen Petric hoffen.

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