Sport : TAKTIKSCHULE mit Mathias Klappenbach

Der wesentliche Vorwurf an Schalkes entlassenen Trainer Mirko Slomka war, dass er die Mannschaft nicht weiterentwickelt habe. Schönen Offensivfußball wollen sie in Gelsenkirchen sehen, am besten so wie beim 5:0 gegen Cottbus unter den Interimscoaches Büskens/Mulder. Sie hätten die Mannschaft endlich so spielen lassen, wie sie will, hieß es nachher. Dabei haben die beiden eigentlich gar nichts umgestellt. Schon in den beiden Spielen vor dem gegen Cottbus spielte Schalke mit den offensiven Außenspielern Streit (Bild) und Sanchez, die Kevin Kuranyi in der Mitte mit Anspielen versorgen sollen. Hinter Kuranyi spielte zudem noch der eigentliche Stürmer Halil Altintop, auch die Außenverteidiger schalten sich in die Offensive ein, wenn sich die Gelegenheit dazu bietet.

Slomka war auch vorgehalten worden, die genau für diese offensive Grundausrichtung in der Winterpause verpflichteten Streit und Sanchez nicht integriert zu haben. Doch nach einigen Wochen hatten sich die beiden etabliert, selbst beim sehr unglücklichen 1:5 gegen Bremen überzeugten sie. Genutzt hat das Slomka nicht, vielleicht hilft es aber seinem Nachfolger Fred Rutten. Der bevorzugt ein offensiv ausgerichtetes, laufintensives 4-3-3-System. Dank Mirko Slomka kann er eins übernehmen.

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