Sport : TAKTIKSCHULE mit Mathias Klappenbach

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Cacau bekommt den „Goldenen Kompass“. Der ist eine Auszeichnung des Christlichen Medienverbundes dafür, dass sich der Brasilianer so oft zu seinem Glauben bekennt. Doch auch der VfB Stuttgart könnte über einen sportlichen Preis mit ähnlichem Titel nachdenken, denn Cacau findet in dieser Saison auf dem Platz stets den richtigen Weg.

Der Erfolg des VfB hat eine ganze Reihe von Gründen, die spielerisch starken Leistungen sind aber insofern erstaunlich, als der zentrale Spielmacher Antonio da Silva keine richtig gute Saison spielt. Seine Position wird beim schnellen Aufbau häufig überspielt, Cacau ist schon im offensiven Mittelfeld stets anspielbereit. Immerhin sieben Tore hat er trotzdem selbst geschossen, zudem drei direkt vorbereitet. Und viele indirekt, denn weil Cacau nicht so schnell wie Gomez ist, bereitet er diesem und den aufrückenden Mittelfeldspielern oder Außenverteidigern strategisch den Weg, indem er extrem viel läuft und gegnerische Verteidiger aus der Verteidigung zieht. Diese müssen ihm folgen, weil er aus der zweiten Reihe schussstark ist. Seit dem zweiten Spieltag ist der nach einer schwachen Saison eigentlich schon abgeschriebene Cacau Stammspieler – damals rutschte er noch für den beim Saisonauftakt enttäuschenden Newcomer Mario Gomez ins Team. Inzwischen ergänzen sich die beiden Sturmpartner perfekt, und Gomez ist auch dank Cacau so schnell Nationalspieler geworden.

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